Digitalisierung

Social Media

Spätestens seit März 2020 ist Digitalisierung ein präsenteres Thema geworden. Wir beschäftigen uns schon länger mit Fragen rund um Digitalisierung und den Möglichkeiten für die Umsetzung in der psychiatrischen häuslichen Krankenpflege.

Telefon oder Videokontakt bieten eine Chance in Kontakt zu bleiben und sich z.B. auch in Quarantänezeiten entlasten zu können.

Unserer Erfahrung nach ist eine digitale Versorgung nicht das Mittel der Wahl, kann aber zu bestimmten Zwecken als Ergänzung eingesetzt werden.

Als Pflegedienst in der häuslichen Krankenpflege besteht unsere grundsätzliche Leistung immer als direkter Kontakt zu unseren Patienten.

Gerade zu Beginn der Versorgung ist ein direktes Kennenlernen des Gegenübers wichtig für die gegenseitige Einschätzung um Missverständnissen vorzubeugen und eine gute Basis für die Versorgung zu schaffen.

Hindernisse für eine digitale Versorgung gibt es bei fehlender digitaler Ausrüstung oder fehlender Internetverbindung. In strukturschwachen Gebieten ist dies ein großes Thema.

Situationen bei denen ein hohes Misstrauen oder ängstliche Vorbehalte gegenüber digitalen Medien, sowie wahnhafte oder suizidalen Zustände vorhanden sind, können wir die Versorgung mit digitalen Medien nicht sicherstellen.  Hier braucht es immer ein  direktes Gegenüber zur adäquaten Hilfe für Betroffene und Angehörige.


Unser Mitarbeiter sind mit digitalen Medien gut vertraut. Schon seit einigen Jahren arbeiten wir mit mobilen Tablets.

In einer Zeit in der Abstandhalten und Kontakte vermeiden gefordert ist,  sind wir auch darauf eingestellt neben telefonischen Kontakten mit den Bezugspflegen auch in Videocalls zusammen zu kommen.

An unseren Pflegeschulungen können sie nach Anmeldung auch als Videokonferenz teilnehmen.

Wenn Sie Patient /Klient von uns sind und unter Corona lieber einen Videokontakt wahrnehmen möchten, dann kontaktieren Sie uns bitte vorher, damit wir den digitalen Raum für Sie öffnen können.