Pflegeberatung

Zu Beginn einer Pflegebedürftigkeit stellen sich viele Fragen nach einer entsprechenden Unterstützung. Im weiteren Verlauf kommen Fragen zu ergänzenden Leistungen und Entlastung für Angehörige.

Unser Angebot richtet sich insbesondere an Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen und deren Angehörige.

Beratung für Ihren Bedarf

Durch gezielte Beratung suchen unsere Pflegeberater mit Ihnen Zusammen nach einem für Sie hilfreichem Angebot. Wir arbeiten in den verschiedenen Landkreisen im sozialpsychiatrischen Verbund und mit anderen Anbietern weiterer Hilfesysteme zusammen. Auch Informationen zu Selbsthilfegruppen, Betroffenenangeboten und Sozialverbänden bieten wir Ihnen gerne an.

Pflege- und Angehörigenberatung

In Pflegekursen vermittelt Ihnen unser geschultes Pflegefachpersonal Kenntnisse für eine fachbezogene, häusliche Pflege und Betreuung Ihres Pflegebedürftigen. Bestandteil der Pflegekurse ist insbesondere die Anleitung zur aktivierenden Pflege. Wir sind darüber hinaus spezialisiert Kenntnisse zu vermitteln im Umgang mit einer psychischen Erkrankung.

Wir bieten die Pflegeschulung und Pflegeberatung bei Ihnen Hause an. Sofern Sie einen Schulungskurs in einer Gruppe wünschen, dann sprechen Sie uns gerne an. Eine Pflegeberatung richtet sich vor allem an Pflegebedürftige und ihre pflegenden Angehörige, sowie an ehrenamtlich tätige Pflegepersonen, so dass die Pflegesituation durch eine zielgerichtete Beratung verbessert wird und sich die Pflegenden und Betroffenen sicherer und entlastet fühlen.

Pfichtberatung nach §37,3 SGB XI für Pflegegeldempfänger

Pflegebedürftige, die Pflegegeld nach § 37 Abs. 1 SGB XI beziehen, haben je nach Pflegegrad einmal halbjährlich (Pflegegrad 2 und 3) bzw. vierteljährlich (Pflegegrad 4 und 5) einen Beratungseinsatz nachzuweisen. Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 können halbjährlich einmal einen Beratungsbesuch in Anspruch nehmen. Die Inanspruchnahme der Beratungseinsätze ist für Personenkreis nicht verpflichtend. Dies gilt gleichfalls für Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5, die nur Pflegesachleistungen nach § 36 SGB XI in Anspruch nehmen.

Die Pflichtberatung wird zur Sicherung der Qualität der häuslichen Pflege durchgeführt. Sie dient dazu die Überforderung der Pflegenden frühzeitig zu erkennen und pflegender Familienangehöriger zu entlasten. Pflegefragen und Pflegebedarfe sollen frühzeitig entdeckt werden. Häufig kann dadurch einer Aufnahme des Pflegebedürftigen in eine stationäre Einrichtung entgegengewirkt werden.

Rufen Sie uns an für einen Beratungstermin.